INFO
Einsatz von adsorbierenden LEVAPOR Trägern in Hauskläranlagen Die Anwendung von LEVAPOR Trägern bringt auch bei der Behandlung von häuslichen Abwässern deutliche Vorteile. Durch die nachträgliche Immobilisierung des Schlammes konnte in bestehenden Anlagen • eine leistungsfähige, bei 10-13°C stabile Nitrifikation • unter Verdopplung der Abbauleistung der Anlage etabliert werden. • Bei CSB-Belastungen um 1,4 bis 1,8 kgCSB/m³XTag wurden im Ablauf CSB-Werte zwischen 45 bis 65 mg/L erreicht. Die Anwendung der adsorbierenden Trägern in Hauskläranlagen erfolgte Anfang der 90-er Jahre durch Zugabe in den Faulraum einer Sickergrube. Bereits diese Massnahme führte zu einer etwa 35-40%-igen Erhöhung der CSB-Elimination. Zum Einsatz in aeroben Hauskläranlagen kam es Mitte der 90-er Jahre. Zu diesem Zweck wurden etwa 100 L LEVAPOR-Träger in einen dafür konstruierten, mit Membranbelüfter versehenen zylindrischen Käfig gefüllt und dieser in dem Belüftungsraum einer umgebauten 4 EW Hauskläranlage fixiert: Bio-Air-Wasserfloh, (EES GmbH). Die Anlage hat ihre volle Leistungsfähigkeit sehr schnell erreicht. Bei einem mittleren CSB-Zulaufwert von 653 mg/L wurde der für eine Zulassung massgebende Ablaufwert einer homogenisierten Probe nur einmal überschritten, wobei CSB-Spitzenkonzentrationen um 900 mg/L mühelos eliminiert wurden. Sowohl die BSB5-Werte als auch die absetzbare Stoffe lagen weit unterhalb der erlaubten Grenzen. Mit der Einschaltung der Schlammrückführung konnte eine, auch im Winter stabile, leistungsfähige Nitrifikation erreicht werden, wobei ein grosser Teil des Nitrates in den O2-armen Zonen der inneren Poren denitrifiziert wurde. Sehr bedeutend war die auch bei anderen Biofilmanlagen beobachtete auffällig niedrige Schlammproduktion. Diese lag etwa 25 bis 60 % niedriger als bei Anlagen mit frei schwimmenden Schlämmen (Belebungs-, bzw. SBR-Reaktoren). Dadurch werden • Schlammabsaugungen nur alle 2,5 bis 3 Jahre erforderlich und ermöglichen somit entsprechende Einsparungen. Zur Prüfung der Haltbarkeit von immobilisierten Organismen wurden die bewachsenen LEVAPOR-Träger nach Versuchsende aus dem Reaktor genommen, getrocknet und über ein Jahr lang bei Raumtemperatur gelagert. Danach wurden sie erneut zur Behandlung des gleichen Abwassers eingesetzt. Die trägegebundenen, trockenen Zellen erreichten ihre frühere Nitrifikationsleistung bereits nach wenigen Tagen, das war beim suspendierten Schlamm nicht möglich.
Einbau des Käfigs mit dem Trägermaterial in eine Hauskläranlage
LEVAPOR GmbH • Kölner Str. 38 • D-51379-Leverkusen • Geschäftsführung Dr. Imre Pascik • Telefon: +49 (0) 2173 - 93 87 15 • Mobil +49 (0) 177 - 786 55 33 • e-mail: levapor@web.de
WAS IST LEVAPOR? LEVAPOR - Eigenschaften und Anwendungsformen LEVAPOR-C für Wirbelbettreaktoren LEVAPOR-F für Anaerobprozesse Typen und Eigenschaften Die LEVAPOR-Story EINSATZGEBIETE LEVAPOR in der Abluftbehandlung in Rieselbettreaktoren Biologische Behandlung der Abluft eines Abwasserpuffers Biologische Behandlung der Abluft einer Lagerhalle für Kunststoffabfälle Biologische Behandlung der Abluft aus der Schlammbehandlung Biologische Behandlung von Styrol enthaltenden Abluft LEVAPOR in der Abwasserbehandlung LEVAPOR in CSB-Elimination Behandlung von toxischen Abwässern der Zellstoffherstellung Behandlung von komplexen Abwässern aus der Herstellung von Feinche Behandlung von agrochemischen Abwässern LEVAPOR im AOX-Bioabbau LEVAPOR für Nitrifikation Nitrifikation von Kommunalabwässern Nitrifikation of complex industrial effluents Nitrifikation von salzhaltigen inhibierenden Chemieabwässern Nitrifikation von salzhaltigem Chemieabwasser Nitrifikation in Hauskläranlagen LEVAPOR für Kommunen Nitrification of municipal effluents LEVAPOR bei Hauskläranlagen LEVAPOR-Abluftbehandlung für Bioreaktoren Biofilter Wirbelbettreaktor mit LEVAPOR-Trägermaterial NEWS IMPRESSUM LINKS KUNDENBEREICH